Ein Schloss hinterm Schloss
Am 09.09.2025 wurde mit einer feierlichen Zeremonie ein ganz besonderes Projekt eingeweiht: das Entenschloss.
Entstanden ist es in der Werkstatt des Haus Alt-Schönefeld (Zentrum für Drogenhilfe des Städtischen Klinikums St. Georg). Das Bauwerk ist alles andere als ein gewöhnlicher Unterschlupf. In liebevoller Detailarbeit wurde das Entenhaus als Miniaturschloss nach dem Vorbild des Schloss Schönefeld gestaltet. Hübsche Türen, eine filigrane Turmuhr, ganze 98 Fenster und zahlreiche weitere Details wurden per Hand gefertigt. Mit seinen Maßen von 1,60 x 0,80 x 1,40 Metern und einem Gewicht von rund 250 Kilogramm bietet es künftigen Bewohner*innen viel Platz und Schutz. Gleichzeitig ist es ein Blickfang auf dem Teich direkt hinter dem Schloss Schönefeld.
Einweihung mit Trommelwirbel
Den Auftakt der Feier bildete ein Trommelstück der Beschäftigten der Pädagogischen Tagesbetreuung (PäT). Anschließend begrüßte Herr Eberl die Gäste und hob die gelungene Zusammenarbeit mit dem Haus Alt-Schönefeld hervor. Werkstattleiter Herr Hilbert gab zudem Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Entenschlosses.
Ein weiteres Highlight folgte, als der selbstgebaute „Entenschloss-Express“, ein kleines Boot der Klasse O8, symbolisch als Zubringer zum Schloss zu Wasser gelassen wurde. Begleitet von Trommelrhythmen und einem Countdown fiel schließlich der Vorhang. Das Entenschloss wurde feierlich enthüllt und löste große Begeisterung aus.
Ein Schloss im Schlossteich
Nachdem die Gäste das Bauwerk aus nächster Nähe bestaunen konnten, wurde es von den Haustechniker*innen in Watthosen in die Mitte des Teiches gezogen. Dort schwimmt nun das kleine Schloss im Schlossteich.
Zum Ausklang stießen die Gäste gemeinsam auf das gelungene Projekt an und genossen feine Häppchen aus der Schlossküche.
Dank
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die dieses einzigartige Projekt möglich gemacht haben, insbesondere dem Werkstattteam Haus Alt-Schönefeld.
Mit dem Entenschloss ist der Schlossteich um eine besondere Attraktion reicher. Nun bleibt mit Spannung abzuwarten, wann die ersten gefiederten Bewohner einziehen.
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